Aug 202012
 

Nun bin ich etwas über 500 E-Bike Kilometer reicher an Erfahrung als nach der Jungfernfahrt.
Eines vorweg, ich bin immer noch extrem begeistert und würde das e.t nicht mehr her geben!

Übersetzung

Wenn die Unterstützungsstuffe 3 gewählt ist, kommt es regelmässig vor, dass die Gänge aus gehen. Will heissen ein etwas grössere Übersetzung wäre wünschenswert. Weiter ist es so, dass ich bis jetzt das kleinste Ritzel vorne noch nie gebraucht habe. Die Unterstützung macht für mich momentan das kleinste Ritzel überflüssig.

Pannen / Probleme

Eine Mutter beim Schutzblech hatte sich wohl durch die Vibrationen gelöst. Das ist das einzige was mir zur obigen Überschrift einfällt.

Ein Problem gibt’s manchmal mit dem Fahrer und nicht mit dem e.t. Der Fahrtwind ist manchmal etwas unangenehm und kann über eine längere Zeitdauer beginnen zu nerven. Durch das viel höhere Tempo hat man immer ein Rauschen auf den Ohren. Das kann mit der Zeit recht unangenehm werden und Verkehrssicherheit nimmt sicher ab.

Zwei „Betriebsarten“

Es geht hier nicht um Konfigurationen vom e.t sondern vielmehr um meine persönliche Einstellung.

„schnell / sportlich“

Bei meinen ersten paar Fahrten hatte ich das Problem, dass ich nicht schweiss-frei von A nach B gekommen bin. Ich war eigentlich genau gleich verschwitzt wie mit dem normalen Velo, nur das ich einfach viel schneller war. Dies war an sich schon nicht schlecht, jedoch hatte ich mir auch ein lockeres von A nach B gewünscht.

„schweiss-frei /gemütlich“

Unterdessen kein kaum noch ein Problem mehr. Ich musste zuerst lernen gemütlich (kraftmässig) mit dem e.t zu fahren. Es klappt meistens sehr gut, ausser wenn sich vor mir ein sehr ambitionierter Rennvelo-Fahrer abrackert, kann ichs nicht immer sein lassen.

Diese Betriebsart stellt eigentlich meine ursprüngliche Idee von einem E-Bike dar. Mehr locker als schnell an das Ziel zu kommen.

Veränderung am Fahrverhalten / Routenwahl

Einer der Verkaufts-Slogans ist: „Das e.t macht die Schweiz flach“. Dem kann ich 100% zustimmen!
Die meisten Kilometer lege ich momentan auf dem Arbeitsweg zurück. Morgens Modus: gemütlich, Abends Modus: sportlich. Vor der e.t-Ära wähle ich meistens den Weg, der den geringsten Kraftaufwand bedeutete.

Mit dem e.t hat sich das komplett geändert. Jetzt schaue ich eigentlich nur noch auf die Distanz und zwar nicht auf die möglichst Kürzeste, sondern ich wähle die Route so, dass ich die Akkuladung verbrauchen kann aber immer noch sicher nach Hause komme. Das hat zur Folge, dass ich jetzt im Schnitt rund 40 km pro Arbeitstag zurücklege und nicht wie vorher 25 km.

Die mühe diese Veränderung jetzt noch in Kalorienverbrauch umzurechnen erspare ich mir, denn es macht einfach Spass!

Fazit

Trotzdem das ich jetzt ein E-Bike habe, lege ich unter dem Strich viel mehr Kilometer zurück als ohne E-Bike und somit ist wohl mein Kalorienverbrauch nicht zurück gegangen. Als Sahnehäubchen kommt noch dazu, dass ich durch die sehr variablen Routen  jeweils viel mehr  von der Umgebung sehe als früher.

Ich bin immer noch total begeistert von meinem Stöckli e.t!

Jun 202012
 

Nun bin ich auch im E-Bike Zeitalter angekommen. Nach einer kurzen Evaluationsphase habe ich mich aus den folgenden Gründen für das e.t. von Stöckli entschieden:

Stöckli e.t

Stöckli e.t

 

 

 

Letztes Wochenende hat die Jungfernfahrt stattgefunden. Es war einfach nur WOW! Da ich momentan noch den kleinen Akku fahre habe ich mich für folgende Route entschieden:

Route Jungfernfahrt Stöckli e.t.

Route Jungfernfahrt Stöckli e.t.

Ich habe das Ganze in 3 Teile aufgeteilt

1. Etappe

1. Etappe

1. Etappe

Gesamtstrecke 13.37 km
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung 30.44 km/h
Maximale Geschwindigkeit 57.20 km/h
Maximale Höhe 685 m
Minimale Höhe 606 m
Höhenunterschied 145 m
Maximales Gefälle 8 %
Minimales Gefälle -7 %
Berechnete verbleibende km mit der Akkuladung 38 km
Akkuladungsindikator 4/5
Stufe der gewählten Unterstützung 2
Höhenprofil 1. Etappe

Höhenprofil 1. Etappe

2. Etappe

2. Etappe

2. Etappe

Gesamtstrecke 18.43 km
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung 27.98 km/h
Maximale Geschwindigkeit 53.82 km/h
Maximale Höhe 801 m
Minimale Höhe 565 m
Höhenunterschied 345 m
Maximales Gefälle 10 %
Minimales Gefälle -18 %
Berechnete verbleibende km mit der Akkuladung 4 km
Akkuladungsindikator 1/5
Stufe der gewählten Unterstützung 2
Höhenprofil 2. Etappe

Höhenprofil 2. Etappe

3. Etappe

3. Etappe

3. Etappe

Gesamtstrecke 4.88 km
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung 21.49 km/h
Maximale Geschwindigkeit 48.86 km/h
Maximale Höhe 707 m
Minimale Höhe 611 m
Höhenunterschied 60 m
Maximales Gefälle 5 %
Minimales Gefälle -17 %
Berechnete verbleibende km mit der Akkuladung 4 km
Akkuladungsindikator 1/5
Stufe der gewählten Unterstützung 2

 

Höhenprofil 3. Etappe

Höhenprofil 3. Etappe

Die Daten habe ich mittels My Tracks für Android aufgezeichnet.

Handhabung / Betrieb

Die Bedienung des Controllers ist einfach und klar. Die Ergonomie passt gut für meine Handgrösse. Das verstellen der Unterstützung ist ohne weiteres mit dem Daumen möglich ohne den Lenker loszulassen.

Fazit

  • Es macht riesig Spass mit dem E-Bike unterwegs zu sein.
  • Das Zitat: „Ausgestattet mit leistungsstarkem Schweizer Motor, Schweizer Elektronik und Schweizer Sensorik wird jeder noch so steile Hügel flach.“ kann ich voll unterschreiben.
  • Sich nicht verrückt machen lassen von den ständig aktualisierten Wert für verbleibende km mit der Akkuladung
  • Ich muss mir wohl noch einen Mundschutz kaufen damit ich (wegen meinem Grinsen im Gesicht) nicht immer Fliegen und Mücken verschlucke
  • Ich bin total begeistert vom Stöckli e.t und kann es weiterempfehlen

Fragen und Antworten rund um das Thema E-Bike

Frage: Gelten für E-Bikes auch Tempolimiten?
Antwort: Nein, da ein Geschwindigkeitsmesser nicht vorgeschrieben ist 

Die Frage hat einige Diskussionen ausgelöst, somit habe ich mich entschieden bei der Kantonspolizei Bern nachzufragen, hier die Antwort:

Das Signal „Tempo-30-Zone“ kennzeichnet Strassen in Quartieren oder Siedlungsbereichen, auf denen besonders vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren werden muss. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h. Dies gilt grundsätzlich auch für E-Bikes. Grundsätzlich darum, weil bei E-Bikes kein Geschwindigkeitsmesser vorgeschrieben ist, weshalb E-Bikes bei Radarkontrollen nicht erfasst werden (sie haben ja theoretisch analog Fahrrad nicht die Möglichkeit ihre gefahrene Geschwindigkeit zu überprüfen).

Das heisst, bei Radarkontrollen werden aus oben genannten Gründen die E-Bikes nicht erfasst, obwohl sie sich an die Höchstgeschwindigkeit zu halten haben. Im Falle eines Unfalles würden die Lenker eines E-Bikes aber wegen nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Umstände (30er-Zone) zur Rechenschaft gezogen.

Frage: Muss das E-Bike geprüft werden?
Antwort:
Apr 012012
 

Auch dieses Jahr lud der TV Seftigen zur Unihockey Night ein. Auch wir waren dieses Mal wieder dabei und zwar mit einem zum letzen Jahr riesen „Kader“.

Kader

  • Pesche (Tor)
  • Andle (Tor)
  • Röne
  • Chrigu
  • Lexu
  • Ädu
  • Küsu

Spiel 1 (16:20 Uhr)

Calanda United 2 hiess unser erster Gegner. Huch wir spielten sehr souverän und konstant -> 4:0

Sehr guter Turnierstart für uns!

Spiel 2 (17:20 Uhr)

Gegen die Punktelieferanten spielten wir nicht zum ersten Mal. Wenn die Punktelieferanten eines nicht sind, ist es Punktelieferant. Es war ein guter schneller Match mit einem unentschiedenen Resultat 2:2

Spiel 3 (19:40 Uhr)

Die Freak Brothers standen uns gegenüber. Andle bei uns zum ersten Mal zwischen den Pfosten. Die Freak Brothers sind immer eine Wundertüte mal Top mal weniger. Dieses mal lief es gut für uns. 6:2 lautete das Endresultat und siehe da, von uns hatte jeder einmal getroffen, das zeigt die enorme Ausgeglichenheit in unserer Mannschaft 😉

Spiel 4 (20:20 Uhr)

AS Batida war nun an der Reihe. Die machen einfach mit, weil es sich so gehört aber zum Glück haben sie nicht annähernd die gleichen Ambitionen wie am Dorfturnier. Wir schossen 4 Tore jedoch wurde uns nur ein 3:0 gut geschrieben.  Erster Shutout von Andle!

Spiel 5 (22:20 Uhr)

Los Locos unser Angstgegner. Wir konnten sie erst ein mal besiegen. Auch dieses Jahr sollte es nicht sein. Wir hatten zwar gute Chancen die jedoch allesamt von ihrem Goali-Bollwerk zunichte gemacht wurden. Wir verloren mit einem mudrigen 1:0! Gegen denn späteren Turniersieger nicht so schlecht…

Viertelfinale

Red Devils, es gibt wirklich kein Jahr in dem wir nicht gegen die antreten müssen. Es war ein gehässiges Spiel. Es ist einfach mühsam, wenn der Gegner das Gefühl hat das er hoch überlegen ist und dann nicht verlieren kann. Dennoch war es nicht so schlimm wie andere Jahre. Das Resultat war glaube ich so entstanden: 0:1, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2.

Halbfinale

Tequilla Sunrise eine starke Mannschaft die sich in Gruppe 2 den Gruppensieg holte. Die sind jung, schnell und technisch sackstark. Sie gingen relativ schnell mit 1:0 in Führung. Diese hielt fast bis zum Schluss bis wir nach einem Bilderbuchangriff den Ausgleich erzielen konnten.

Penaltyschiessen, das heisst für uns nie etwas Gutes. Die letzen drei Jahre sind wir jeweils im Penaltyschiessen im Halbfinale ausgeschieden, resp. haben dieses verloren und kamen in den kleinen Final

kleines Finale

Die Punktelieferanten, schon wieder. Es waren wiederum recht viel Emotionen im Spiel. Wir gewannen mit glaube ich 1:0 oder 2:0

Fazit

  • Wir kommen nächstes Jahr wieder.
  • Wir sind eine Turniermannschaft.
  • Wir hatten zwei starke Goalies
  • Ausgeglichenes „Kader“

 

Apr 042011
 

Dieses Wochenende ging die 12. Unihockey Night über die Bühne. Diese Jahr feiert der TV Seftigen sein 100 Jahre Jubiläum, aus diesem Grund war dieses Jahr die Unihockey Night effektiv eine Night.

Erstes Spiel um 20.00 letztes Gruppenspiel um 03:30 (Nein das ist kein Tippfehler!).

Aufstellung (theoretisch)

Tor: ?

Linie 1:

  • Rönu
  • Pesche
  • Röschu

Linie 2:

  • Ädu
  • Lexu
  • Küsu

Aufstellung (praktisch)

Tor: Pesche

Linie 1:

  • Rönu
  • Pesche
  • Röschu

Linie 2:

  • Ädu
  • Lexu
  • Küsu

Spiel 1:

20:00 Uhr gegen AS Batida; Immer stark einzuschätzen und dennoch besiegten wir sie mit 3:1

Wir sind auf Kurs!

Spiel 2:

21:30 Uhr gegen Los Locos; Premiere! Wir besiegten die Los Locos mit 3:2!

Wir sind weiter auf Kurs!

Spiel 3:

23:00 Uhr gegen Calanda United 1; Schwer einzuschätzen. Wir waren uns ziemlich sicher das Calanda auf dem Papier eine der Schwächeren Mannschaften ist. Wahr wohl nix. Wir verloren mit 3:1

Die erste Niederlage, waren das bereits die ersten Auswirkungen des schmalen Kaders?

Spiel 4:

01:10 Uhr gegen Punktelieferanten; Eine sehr starke Mannschaft. Mit vielen (ehemals?) aktiven Unihockeyanern. Wir verloren dieses intensive schnelle Spiel mit 0:1.

Solche Resultate nerven! Nun gut, es war noch nix verloren.

Spiel 5:

02:40 Uhr gegen Red Devils; Für diesen Match befürchteten wir das schlimmste, wir waren der Meinung, dass wir in der Vergangenheit mit dieser Mannschaft immer ein wenig Differenzen und Gehässigkeiten austauschten. Konditionell machten sie durchaus den fitteren Eindruck als wir. Es stand sehr lange 0:0. Bis wir mit einem Doppelschlag kurz vor Spielende auf 2:0 stellten.

Das war die Qualifikation für den Viertelfinal!

Spiel 6:

03:30 Uhr gegen Ampere-Chäfere; Letztes Gruppenspiel. Es war ein guter Match in dem wir uns fast in einen kleinen Torrausch schossen. Wir haben mit 5:2 oder 6:2 oder 7:2 gewonnen, glaub ich.

Viertelfinale:

05:20 Uhr gegen Los del Pueblos; Wir hatten nun den Vorteil, da wir die viel stärkeren Mannschaften in unserer Gruppe hatte, war der Viertelfinal Gegner aus der anderen Gruppe eher schwächer einzuschätzen. So war es dann auch. Wir konnten das Viertelfinale gefahrlos mit 4:1 für uns entscheiden.

Halbfinal:

05:40 Uhr gegen Punktlieferanten; Wie schon in den Gruppenspielen dieses Spiel sehr intensiv und schnell. Zum Glück hatten die Punktelieferanten 6 Feldspieler :-/ Wir lagen relativ schnell mit 3:1 in Rückstand. Nach dem 3:2 stellten sofort wieder auf 4:2. Mir ging die Puste aus…

Lexu konnte nochmals verkürzen und Ädu schoss quasi mit der Schlusssirene das 4:4. Unglaublich aber wahr. Penaltyschiessen.  Es hatten wohl alle ein wenig mit den Nerven zu kämpfen. Nach je 3 Schützen stand es 1:1, es ging also weiter. Es brauchte nochmals je 2 Schüsse, bis wir dann als Verlierer vom Platz gehen durften – fast – nein, denn da wir das letzte Halbfinalspiel bestritten und der kleine Final anschliessŸend an das Halbfinale gespielt wurde durften wir auf dem Platz bleiben…

kleiner Final

05:50 Uhr gegen Red Devils; Ja schon wieder.  Wir hatten uns noch nicht ganz vom vorherigen Spiel erholt, aber das war ja kein Problem, denn wir hatten ja Horden an Auswechselspieler. Wir spielten im Standgas. So verwundert es nicht, dass wir relativ schnell mit 3:1 in Rückstand gerieten. Unser zweites Tor setzte nochmals Energie frei bei uns und wir kämpften weiter. Ein Goliefehler nutze Lexu zum Ausgleich aus. Ädu besorgte mit einem wunderbaren Tor direkt vom Anspiel aus das 4:3. Das Tornetz zappelte noch als die Schlusssirene ertönte!

Fazit:

  • Es war ein sportlich wunderbares Turnier.
  • Barpreise waren angemessen.
  • Wir haben extrem Moral bewiesen.
  • Wir kommen nächstes Jahr wieder.
  • Wir sind eine Turniermannschaft.
  • Wir sind konditionell doch stärker als erwartet.
  • Wir sind das einzige Team welches mit dem absoluten Minimum an Spielern angetreten ist.
  • Bis auf Pesche haben alle Tore erzielt, was auf ein ausgeglichenes und breites Kader hinweist.
  • Das Turnier dauerte viel zu lange. Der Modus ist super, jedoch nicht bis am morgen um 6.00 Uhr.
  • Wir haben uns super ergänzt.

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